21. Oktober 2013

Kommen Sie nach Polen, Ihr Auto ist schon da!* (Auto up for grabs Teil 2/3)

Ausgesetzter Ford Escort neben der Kirche in Gosen.

Unsere polnischen Nachbarn möchten sich bei den Deutschen für die zahlreichen gestohlenen Autos entschuldigen und schenkten unserer Gemeinde kurzerhand einen Ford Escort. Sie stellten ihn auf den Aldi-Parkplatz in Gosen ab und ließen ihre Einkaufstüte gleich als Zusatzgeschenk auf dem Rücksitz stehen. Gosen ist so überrascht von dem Geschenk, dass das Amt Spreenhagen kurzerhand die Nummernschilder abschraubte, damit auch Niemand auf die Idee kommt, das Auto wieder wegzufahren. Es soll im Ort bleiben und so stand es auch schon am Feuerwehrgebäude und auf dem Parkplatz an der Kirche in Gosen. Nun wird von der parallel gegründeten Bürgerinitiative „Das Auto soll bleiben“ überlegt, was man alles mit dem Fahrzeug unternehmen kann. Wir wollen es waschen, schmücken, bepflanzen und es soll bei jedem Festumzug dabei sein. Da wir keinen Autoschlüssel besitzen (der wurde aus versehen nicht mitgeliefert) müssen wir überlegen, wie wir das Auto von A nach B transportieren können. Obwohl das Auto bereits viermal innerhalb des Ortes bewegt wurde, will uns Niemand verraten wer das Auto umgesetzt hat und wie das geht. Wir stellen uns den neuen Herausforderungen und bitten alle Bürger, das Auto so zu schmücken wie es ihnen gefällt. Es soll ein Objektkunstwerk in Gosen werden, bei dem sich Fans immer wieder die Frage stellen „Wo steht es denn heute und warum?“

*politisch unkorrekt: Wird in Teil 3 aufgeklärt.


Auto up for grabs: Teil 1/3
Auto up for grabs Teil 3/3


Keine Kommentare:

Kommentar posten