26. September 2021

Wahlgewinne der GRÜNEN in Gosen-Neu Zittau zur Bundestagswahl 2021



Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die den GRÜNEN ihre Stimmen gegeben haben.

Im Vergleich zu 2017 haben DIE GRÜNEN in Gosen-Neu Zittau bei den Erststimmen 2,3 % Gewinn sowie bei den Zweitstimmen 1,7 % Gewinn gemacht. Herzlichen Dank dafür!

Herzlichen Glückwunsch Mathias Papendieck (SPD), für den Erhalt des Direktmandats im Bundestag!


25. September 2021

Bereit, weil Ihr es seid.


 

6. September 2021

Videokonferenzen, Arbeitseinsätze und Begehungen zu den Themen "Natur- und Umweltschutz in Gosen-Neu Zittau"

Bonjour tristesse oder grüner Ort? Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten, um den Natur- und Umweltschutz in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau weiter zu entwickeln.
(Foto: Anja Grabs)

Bei Interesse an einer Teilnahme senden Sie bitte eine E-mail an kontakt@anja-grabs.de, um den Zugangslink zu erfragen. Gerne können Sie umweltrelevante Themen aus unserer Gemeinde vorschlagen.

Termine

Die Videokonferenzen starten jeweils um 17 Uhr und enden voraussichtlich gegen 18 Uhr

15. März 2021 Videokonferenz: geplante Bebauung des Kirchenackers in Neu Zittau, Pro und Contra

12. April 2021 Videokonferenz: Wildbienenschutz in Gosen-Neu Zittau

3. Mai 2021 Videokonferenz: Bearbeitung der Baumschutzssatzung der Gemeinde Gosen-Neu Zittau

7. Juni 2021 Videokonferenz: Finanzielle Anreize für Gärten mit Biodiversität

8. September 2021: Ortsbegehung Feldweg Neu Zittau: Im Feldweg wünschen sich Anwohnerinnen Straßenbäume und sind bereit diese regelmäßig zu gießen (Dies kann notwendig sein, bis die Bäume angewachsen sind). Erörterung von geeigneten Baumarten und Standorten im Feldweg.

4. Oktober 2021 Videokonferenz: Schottergärten in der Gemeinde

6. November 2021 Arbeitseinsatz von 10 bis 12 Uhr: Wir sammeln Müll im Naturschutzgebiet Wernsdorfer See ein. Treffpunkt: am Ende der Seestraße in Gosen. Bitte mitbringen: Handschuhe und/oder Greifer, Gummistiefel sind empfohlen: wir gehen ins Moor. 

6. Dezember 2021 Videokonferenz: Ladeinfrastruktur in Gosen-Neu Zittau

3. Januar 2022 Videokonferenz: Sind ökologische Willkommenspakete beim Häuser-/Grundstückskauf in Gosen-Neu Zittau sinnvoll und machbar?

7. Februar 2022 Videokonferenz: Förderung beantragen für Klimaschutzprojekt in Gosen-Neu Zittau? Bitte vor der Videokonferenz die aktuelle Kommunalrichtlinie auf https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen durchlesen, um konkrete Ideen einbringen zu können.





18. Juli 2021

Wer steht am längsten in Neu Zittau?

Umgehungsstraße
Ein Gast der Gemeindevertretersitzung hat es ganz trefflich benannt: "Wenn ich an eine Hauptverkehrsstraße ziehe, darf ich mich nicht wundern, wenn es dort Verkehr gibt." Ich habe dies innerlich bejaht, denn sagen darf ich hier so etwas nicht. Der Maulkorb nach meinem vergangenen Post zum Thema Umgehungsstraße kam mündlich von einigen Gemeindevertretern sowie Anwohner.innen der Hauptverkehrsstraßen in Neu Zittau. Was mir einfällt zu behaupten, wir benötigen keine Umgehungsstraße in Neu Zittau, obwohl ich dort doch gar nicht wohne. Ich sagte dann, das muss man nicht, wenn man diese Straßen zweimal täglich nutzt und somit ein Interesse daran hat, das alles läuft, das man in keinem Stau steht. Und das tut man nun mal nicht. Wenn die Ampel in Neu Zittau auf Rot ist, muss man nun mal einmal anhalten und warten bis es wieder Grün wird. Dies dauert eine Minute. Zur Rush Hour kann es vorkommen, dass man zwei Ampelphasen mitmacht. Dann wartet man zwei Minuten. Als ich das sagte, kam ein Post auf Facebook, ein Autofahrer hätte jetzt 20 Minuten dort gestanden. Und wieder ein sarkastischer Kommentar aus der Gemeindevertretung: Ja, aber wir brauchen ja keine Umgehungsstraße! 

Äh nee, braucht man nicht, wenn einmal im Jahr ein 20 Minuten-Stau entsteht. 

Die Sache mit dem Maulkorb hat bei mir im Übrigen noch nie funktioniert. 

Einen weiteren Gemeindevertreter hat dieses Thema so weit mobilisiert, dass er sich den Weg bis nach Beeskow in den Kreistag gemacht hat. Er hätte mich eigentlich fragen können, ob er mit mir mitfährt, dann hätte ich auch eine Fahrgemeinschaft mit ihm gemacht (Ich bin Mitglied im Kreistag). Er fragte in der Sitzung als Gast nach, wie denn der Landrat nun die Sache mit der Umgehungsstraße sieht. Der Landrat sowie ein Abgeordneter aus dem Landtag haben dann beide deutlich das wiederholt, was ich bereits in der Gemeindevertretung gesagt habe: Der Bau dieser Umgehungsstraße wäre illegal gewesen, da mehrere Naturschutzgebiete (Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet) betroffen gewesen wären. Ob diese Antwort ihm jetzt ausreiche, fragte der Landrat. "Jein.", sagte der Gemeindevertreter und machte sich nach 20 Minuten Teilnahme der Sitzung auf den einstündigen Rückweg nach Neu Zittau. 

Ich lud zur letzten Gemeindevertretung eine Naturschützerin ein, die mir rückmeldete: "Wenn jemand lapidar sagt, dass es auf einen Frosch jetzt auch nicht mehr ankommt und damit den Bau der Umgehungsstraße durch diverse Schutzgebiete unterstützt... vergeht mir die Lust, sich mit ihm auseinanderzusetzen."

Gut, dass mir bisher noch nicht die Lust vergeht. Ich werde mich weiterhin in der Gemeindevertretung umweltpolitisch einsetzen. Wer mich dabei unterstützen möchte, darf mich gerne kontaktieren oder an einen meiner öffentlichen Termine teilnehmen: Siehe HIER


23. Juni 2021

Kurzbericht aus der Gemeindevertretung Gosen-Neu Zittau am 23. Juni 2021

Kitaeröffnung in Gosen

Kitabau und Außenanlagen sind fertig. Nachdem die Brandschutztüren geprüft sind, muss noch die Betriebserlaubnis eingeholt werden. Dieser Prozess kann weitere Wochen in Anspruch nehmen. Datum der Kitaeröffnung ist weiterhin unbekannt.


Haushaltssatzung 2021

wurde einstimmig beschlossen.


Erfrischungsgelder Bundestagswahl am 26.9.21

wurde einstimmig beschlossen.


Rücknahme des Aufstellungsbeschlusses für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1 "Kirchenacker" im OT Neu Zittau (Fraktion bürgernah)

wurde einstimmig beschlossen. (Das Thema ist weiterhin vertagt.)


Kostenermittlung für die Anschaffung von Frischluftanlagen für Schul- und Kitagebäude (Fraktion bürgernah)

wurde aufgrund eines Antrages von Anja Grabs in den nächsten Bauausschuss verwiesen. 


Beitritt zu einer kommunalen Arbeitsgruppe Dialogforum Airport Berlin Brandenburg (KAG DF)

wurde einstimmig beschlossen.


"Pflege von Grünanlagen in der Gemeinde" wird in die Tagesordnung des kommenden Umweltausschusses aufgenommen. (Anja Grabs)

wurde einstimmig beschlossen.


Dieser Kurzbericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung findet am 18.08.21 um 19 Uhr im Gemeindesaal Gosen statt. Gäste sind willkommen.


28. Mai 2021

GRÜNE begrüßen Ablehnung der Umgehungsstraße Gosen-Neu Zittau

 

Die Infrastruktur in der Teslaregion braucht zukunftsfähige Lösungen, meint Grabs.
(Foto: J. Kuiper)

„Neue Straßen lösen den zunehmenden Autoverkehr nicht“, meint Anja Grabs, Fraktionschefin der Bündnisgrünen im Kreistag Oder-Spree. „Deswegen begrüßen wir, dass keine Umgehungsstraße um Gosen-Neu Zittau geplant wird.“

Grabs, wohnhaft in Gosen-Neu Zittau, sagt sie erwartet vor allem negative Auswirkungen von einer Umgehungsstraße. „So eine Straße würde eine Zerschneidung der Landschaft und eine große Naturzerstörung bedeuten. Die Umgehungsstraße würde durch mehrere geschützte Gebiete führen.“

Grabs meint außerdem, dass der oft beschworene Verkehrskollaps in Neu Zittau weitaus weniger schlimm ist, als oft behauptet. „Ja es stimmt, im schlimmsten Fall müssen Autofahrer während der Rush Hour zwei Ampelphasen warten, und das kann dann bis zu drei Minuten Wartezeit bedeuten. Wenn man statt einer Ampel damals einen Kreisverkehr gebaut hätte, gäbe es dieses Problem nicht. Ich begrüße den Einsatz von firmeneigenen Shuttlebussen, welche ich schon 2019 für die Teslaregion vorgeschlagen habe.“

Statt sich auf den PKW-Verkehr zu fokussieren, fordern die Bündnisgrünen in LOS einen Ausbau der Radwege und mehr Konzentration auf einen flexibleren ÖPNV in der Region. „Diese Umgehungsstraße ist in Zeiten der Klimakrise nicht die Lösung“, meint Grabs.

2. Mai 2021

Die Wildbienen brauchen dringend unsere Hilfe

Felsenkuckuckshummel (Bombus rupestris)
(Foto: pd/NABU)


von W. Hoffmann und G. Kieke

Neben der sehr bekannten Honigbiene gibt es die sogenannten Wildbienen. In Deutschland gibt es ungefähr 560 verschiedene Arten. Je nach Bundesland beträgt der Prozentsatz der auf der Roten Liste stehenden Wildbienenarten bis zu 70%. Im Gegensatz zu den Honigbienen bilden die meisten Wildbienenarten keine Staaten. Sie leben in der Regel alleine. Hummeln gehören zu den Wildbienen und sind staatenbildend.1

Bitte verzichten sie zum Schutz der Wildbienen unbedingt auf chemische Pflanzenschutzmittel und Insektizide!

Die meiste Wildbienen haben einen Lebenszyklus von einem Jahr. In der Regel sind die Weibchen alleine für ihren Nachwuchs verantwortlich. Sie suchen und bauen die Nistplätze und beschaffen für ihre Nachkommen einen Nahrungsvorrat. Wichtig dabei ist, dass Nistmöglichkeiten und Nahrungsangebot nah beieinander sind, da der überwiegende Teil der Wildbienen Kurzstreckenflieger sind. Das bedeutet, dass ein Großteil der Arten eine maximale Sammelflugdistanz zwischen 300 und 1500 m zurücklegt. Finden sich in diesem Umkreis nicht genügend Nahrungsquellen, können die Bienen ihren Nachwuchs nicht versorgen. Das alleinige Aufstellen von Nisthilfen reicht daher bei weitem nicht aus!

Was kann jeder von uns tun? Leider entsprechen die meisten handelsüblichen Nisthilfen nicht den Anforderungen der Wildbienen und werden daher nur bedingt bzw. nicht besiedelt. Am wichtigsten und sinnvollsten für die Förderung eines angemessenen Lebensraumes sind ein passendes Nahrungsangebot und die Verbesserung der natürlichen Nistgewohnheiten. Die natürlichen Nistplätze sind dabei oftmals Mangelware. Diese wären zum Beispiel: Spechtlöcher oder Käferfraßgänge in Totholz, markhaltige Pflanzenstängel, Holzstapel, Abbruchkanten (Sand und Lehm) sowie Trockenmauern aus Holz und Steinen. Eine einfache Nisthilfe, die wir Menschen hier zur Verfügung stellen können, sind markhaltige Pflanzenstängel (Brombeere, abgeblühte Königskerze, Wildrose, Sonnenblume und Beifuß), diese ca. 1 m lang, an den Enden glatt abschneiden und einzeln und aufrecht an einen sonnigen Platz binden z.B. am Zaun.

Etwa 75 % der Wildbienen nisten im Boden wie beispielsweise die Sandbiene. Sie benötigen kleine Sandflächen in einer sonnigen Ecke im Garten. Hierzu kann auch ein ausgedienter Sandkasten, eine Kiste bzw. ein großer frostfester Blumentopf umfunktioniert werden, der Sand sollte ungewaschen sein, eine mittlere Körnung besitzen und mit etwas Lehm angereichert sein. Andere bodennistende Wildbienen wie auch die Hummel bevorzugen leere Mäuseburgen aber auch andere Erdlöcher.

Da die verschiedenen Wildbienenarten zu unterschiedlichen Zeiten fliegen, sollten im Garten das ganze Jahr über blühende Pflanzen zu finden sein. Welche Pflanzen braucht ein wildbienenfreundlicher Garten eigentlich? Für die Wildbienen von Vorteil sind dabei ungefüllte Blüten. Im Folgenden möchten wir Ihnen nur einige der wichtigen Nahrungsquellen für Wildbienen nennen. 

Blumenbeet: Schafgarbe, Akelei, Lavendel, Lupine, Wilde Malve, Astern, ungefüllte Dahliensorten, Ringelblume, Kornblume, Duftnessel, Gänseblümchen, Veilchen, Blutweiderich, Natternkopf, Krokusse (als eine der ersten Blüten im Garten), Goldlack, Kapuzinerkresse, Verbene, Männertreu, Wandelröschen, Löwenmäulchen, 

Wildblumen: Brennnessel, Taubnessel, Gundermann, Wiesensalbei, Mädesüß, Gewöhnliche Wiesenschafgarbe, Nachtkerze, Wiesenkopf, Spitzwegerich, Hufeisenklee, Johanniskraut, Wildtulpe, Mohn, Rainfarn, Klee, Herzgespann, Löwenzahn

Bäume und Sträucher: Schlehe, Pfaffenhütchen, Stachelbeere, Himbeere, Brombeere, Efeu, ungefüllte Kletterrosen, Weide (Salix megapolis) Echte Mispel, Kulturapfel, Vogelbeere, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Weißdorn, ältere Buchsbäume nicht beschneiden - eine wunderbare Nahrungsquelle für Wildbienen

Gemüsebeet: Ackerbohnen, Kürbisgewächse, Zwiebeln, Tomaten 

Blüten der folgenden Küchenkräuter: Salbei, Rosmarin, Lavendel, Dill, Schnittlauch, Minze, Zitronenmelisse, Borretsch, Bärlauch, Dost, Beinwell.

Das Pflanzen von einheimischen Gehölzen und Blumen vereinfacht das Gartenjahr, da diese mit den örtlichen Gegebenheiten meist gut zu recht kommen und nicht so pflegeintensiv sind wie Exoten.

Weiterführende Links:

https://www.naturgartenfreude.de – Informationen rund um den Naturgarten

https://www.nabu-rlp-sued.de/natur-im-garten/einheimische-pflanzen/Liste einheimischer Gartenpflanzen (NABU)


1 Vgl. David, Werner (2020), Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen, 5.Auflage, Darmstadt.