Gosen-Neu Zittau

20. Mai 2024

Interview mit Günter Sierakowski zur Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024

Günter Sierakowski, Bürgermeisterkandidat 2024


1. Warum willst Du Bürgermeister werden?

Weil ich mich in unserer Gemeinde Gosen-Neu Zittau, in Burig, Gosen, Neu Zittau und Steinfurt,  

  • für mehr Gemeinwohl, Erhalt des Lebensraumes und Ausbau der Infrastruktur
  • für bessere märkische Dorfqualität und -attraktivität
  • für generationenübergreifenden Zusammenhalt, für Tradition und Moderne sowie gute

Nachbarschaft

  • für bessere Bildung und Gesundheit unserer Kinder und Enkelkinder
  • für die Förderung von Erwerbschancen und Unternehmensgründungen
  • für die Bedürfnisse älterer Menschen einsetzen möchte, willensstark und hartnäckig.

Weil ich hoch motiviert bin, Spaß an der Sache und Zeit habe.

 

2. Was möchtest Du in den nächsten 5 Jahren in der Gemeinde ändern?

 

  • Den Mandatsträgern in der Gemeindevertretung, in Ausschüssen und Ortsbeiräten einen

besseren Zugang zu Informationen und Wissen für ihre Ratsarbeit ermöglichen.

  • Die Ausschussarbeit als grundlegende Entscheidungs- und Beschlussvorbereitung etablieren

und erweitern, z.B. auf Haushalts- und Kommunalwirtschaft.

  • Den Kindern und Jugendlichen aber auch unseren Senioren mehr Gehör und Beteiligung geben.
  • Die Werterhaltungsmaßnahmen mehr in den Vordergrund rücken.
  • Den digitalen Zugang für Bürgerinnen und Bürger, Mandatsträger, Unternehmen, Einrichtungen zur Gemeinde und Amtsverwaltung verbessern.

(mit der von mir begleitenden Einführung der digitalen Kita-Eltern-Kommunikation in der Kita Neu Zittau gibt es bereits ein erfolgreiches Beispiel)

 

3. Möchtest Du etwas abschaffen?

 

Ja: Unwissenheit, Leichtsinnigkeit und Unehrlichkeit

 

4. Welche Traditionen möchtest Du fortführen?

 

Das bestimmen die Bürgerinnen und Bürger, denn ich bin ja für die Bürgerschaft in Burig, Gosen, Neu Zittau und Steinfurt da.

Wenn Sie zum Beispiel wünschen, dass eine Senioren-Weihnachtsfeier stattfinden soll, dann führe ich das selbstverständich fort und unterstütze das. Und lasse mir natürlich auch immer etwas Neues einfallen, damit es nicht langweilig wird.

Traditionspflege sehe ich in den engagierten fleißigen ehrenamtlichen Händen der Ortsvereine und der Freiwilligen Feuerwehren in Gosen und Neu Zittau. Dieses Engagement der Ortsvereine und der Freiwilligen Ortswehren fördere und unterstütze ich, und ganz besonders die Kinder- und Jugendarbeit der Ortswehren und Sportvereine. Da habe ich ein ganz großes Ohr dafür.

Traditionspflege, also Riten und Bräuche, bedeutet für mich Heimat, Dorfleben, Wohnstraße („Kiez“), Nachbarschaftshilfe, ist für mich identitätsstiftend, Geborgenheit und Sicherheit gebend.

Das brauchen wir aus meiner Sicht unbedingt in der heute so bewegenden Zeit.

 

5. Wie siehst Du die Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung und dem Amt?

 

Ich bin ja als ehrenamtlicher Bürgermeister nicht außen vor der Gemeindevertretung. Ich bin Mitglied und Vorsitzender der Gemeindevertretung. Somit habe ich eine neutrale Führungsfunktion und stelle nur die Sache in den Vordergrund. Zur Entscheidungs- und Beschlussfindung der Ratsmitglieder im Sinne des Gemeinwohls der Gemeinde Gosen-Neu Zittau und in der Sache lege ich Wert auf Wissen, Gewissen und Verantwortung. Zahlen, Daten, Fakten werden bei mir die Wissensgrundlage sein, die ich mit allen Ratsmitgliedern teile. Ich werde mich für ein periodisches digitales Berichtswesen der Verwaltung über die die Ressourcen-, Haushalts-, Finanz- und Wirtschaftslage der Gemeinde Gosen-Neu Zittau bei der Amtsverwaltung Spreenhagen einsetzen. Die Fachausschüsse der Gemeindevertretung sind für mich die Entscheidungs- und Beschlussvorbereiter, aber nicht nur, sondern auch Antragsteller und somit Input-Geber für die Sitzung der Gemeindevertretung.

 

Wie sehe ich die Zusammenarbeit mit dem Amt?

 

Na, positiv. Habe ja die Ernennungsurkunde des neuen Amtsdirektors als Mitglied des Amtsausschusses mit unterschrieben. Wir haben einige Parallelen in unserem persönlichen Werdegang.

Das macht das Verständnis einfacher. Ich denke, „wir ticken“ ähnlich.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, sofern ich ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Gosen-Neu Zittau werde. Ich denke, aus meiner langjährigen Berufserfahrung kann ich der Amtsverwaltung viele Anregungen und Vorschläge im Sinne unserer Gemeinde Gosen-Neu Zittau geben.

Mache ich gern. Dabei möchte ich dazu beitragen, dass das Verwaltungsinteresse wieder mehr auf das Interesse der Bürgerschaft der Gemeinde Gosen-Neu Zittau gelenkt wird und das Bürger- und Unternehmerservices im Amt zunehmend digital gelebt wird.

Wir brauchen und möchten die Amtsverwaltung und ich möchte beitragen dürfen, sie für die Zukunft fit zu machen und die Möglichkeiten der Verwaltungskooperation mehr einzubinden.

Die unter Leitung des neuen Amtsdirektors in diesem Jahr eingegangene Migliedschaft im Städte- und Gemeindebund Brandenburg und in der  Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) begrüße ich. Ich stehe für Fortbildung, gute Arbeitsbedingungen, Mitarbeitermotivation und Digitalisierung in der Verwaltung.

Alles zum Gemeinwohl unserer Gemeinde Gosen-Neu Zittau.

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